Frauenquote bei KALLE KRAUSE – und ihre Folgen

Obwohl die Gleichstellung der Geschlechter im Beruf mit zahlreichen Programmen z. B. dem „Girl’s Day“ gefördert wird, unterscheidet sich die Berufswahl von Frauen und Männer laut Statistischem Bundesamt noch immer deutlich. Wir liegen demnach nicht gerade im Trend, wenn wir jetzt eine Auszubildende in unserer Schreinerei, einem der klassischen Männerberufe, beschäftigen. Umso wichtiger ist es uns, mit Andra Düpong jetzt einen Anfang zu machen.
Seit Jahren bilden wir in handwerklichen, technischen und kaufmännischen Berufen aus, doch in unserer Produktion ist Andra Düpong, die kürzlich zusammen mit Marcel Fenselau bei uns begonnen hat, die erste. Dass die Quote von Frauen in dieser männlichen Domäne bei rund 20 Prozent und die politisch gewollte Angleichung also noch in weiter Ferne liegen, hat aber womöglich nicht nur mit dem oft noch stereotypen Rollenbild in Bezug auf den Berufswunsch zu tun, sondern auch mit den betrieblichen Voraussetzungen. Wir sind bestens auf weibliche Kräfte vorbereitet und werden in Zukunft hoffentlich noch weitere beschäftigen. Dass wir damit politisch voll auf Linie liegen, ist für uns zweitrangig. Uns verstärkt für Frauen in diesen Berufszweigen zu engagieren und ihre Qualitäten gerade in dem etwas raueren Handwerk zu fördern, liegt uns viel mehr am Herzen.
